Ein schweres Erbe….

„Ich wollte nie so werden wie mein Vater. Und jetzt stelle ich fest, dass ich einfach nur eine Kopie bin.“

Das sind die verzweifelten Worte eines Vaters, der letztens bei mir in der Praxis war.

Dieser Satz ist kein Einzelfall; er ist das laute Echo in den Köpfen unzähliger Eltern, die mit der Geburt ihres Kindes nicht nur die Verantwortung für ein neues Leben übernommen haben, sondern sich auch ungeahnt mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert sehen.

Der Moment, in dem man z.B. das eigene Kind in einer Situation anschreit, obwohl man sich geschworen hat, nie diesen Tonfall beim eigenen Kind zu verwenden, ist ein tiefer Schock – das Gefühl, gegen den eigenen Willen in ein verhasstes Muster zurückgesogen zu werden.

🧠 Warum fallen wir in die alten Muster?

Der Bruch mit den Mustern der eigenen Kindheit erscheint als einfache Willenssache, doch die Realität ist komplizierter und tief in unserer Biologie und Psyche verwurzelt.

📌 Die Macht der Prägung: Unser Gehirn speichert die Verhaltensweisen unserer Bezugspersonen als „Standardbetriebssystem“ für das Familienleben ab. Diese neuronalen Autobahnen sind bestens ausgearbeitet.

📌 Der Stressfaktor: Elternschaft ist eine der stressigsten Phasen des Lebens. Unter Stress (und es gibt ja auch noch jede Menge weitere Stressfaktoren) fällt die bewusste, rationale Kontrolle (im präfrontalen Kortex) zurück. Verstand und Logik können nicht mehr wirklich arbeiten.

📌 Die emotionale Lücke: Oft sind es die ungelösten Konflikte und unerfüllten Bedürfnisse aus der eigenen Kindheit, die uns triggern. Das Verhalten des Kindes (z.B. Trotz, Wut) berührt unbewusst eigene Schmerzpunkte, was zu einer Überreaktion führt.

Coaching = Die Blaupause umschreiben

Die gute Nachricht: Diese Muster sind erlernt und können daher neu erlernt werden. Der erste, oft unangenehme, aber auch mutige Schritt ist die Bewusstmachung.

Hier setzt mein Coaching an:

💡 Muster-Analyse und Benennung: Wir identifizieren die genauen Situationen, Auslöser (Trigger) und die übernommenen Reaktionen.

💡 Verbindung trennen: Es geht darum, die emotionale Koppelung zwischen dem Trigger und der automatischen Reaktion zu unterbrechen.

💡 Neues Verhaltensrepertoire entwickeln: Das Ziel ist nicht nur, das alte Muster zu unterlassen, sondern aktiv neue, bewusste Verhaltensweisen zu etablieren.

💡 Selbstmitgefühl als Anker: Eltern, die ihre Muster erkennen, neigen zu harter Selbstkritik. Im Coaching lernen sie, dass sie keine schlechten Eltern sind.

Der Weg, eine „Kopie“ der Eltern zu sein, ist kein Schicksal, sondern ein unbeabsichtigter Automatismus.

Durch meine Begleitung im Coaching kannst DU dein Familien-Skript neu schreiben –

nicht perfekt, aber bewusst und selbstbestimmt. ❤️

Magst auch du den ersten, mutigen Schritt machen?

Ich freue mich auf dich!

Herzliche Grüße,

Daniela Braun ❤️

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