Der Satz „Mein Kind kann sich einfach nicht konzentrieren“ gehört zu den häufigsten Sätzen, die ich in meiner Praxis täglich höre.
Eltern sind oft erschöpft, weil jede Lernphase zum Nervenkrieg wird.
Und die Kinder fühlen sich einfach nur dumm, überfordert oder „falsch“.
Doch schauen wir einmal hinter die Kulissen:
Wie zeigt sich mangelnde Konzentration eigentlich im Alltag?
Und warum greift der Appell „Reiß dich doch endlich mal zusammen!“ meistens ins Leere?
Typische Gesichter der Unkonzentration:
Der Träumer: Der Blick wandert aus dem Fenster – das Gehirn scheint komplett woanders zu sein.
Der „Zappelphilipp“: Der Stuhl wackelt, die Beine baumeln, der Körper schreit nach Bewegung.
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Die Blitz-Flucht: Nach zwei Minuten wird abgebrochen; die Frustrationstoleranz ist im Keller.
Der Gedanken-Orkan: Jede Kleinigkeit lenkt ab, weil im Hintergrund andere „Filme“ laufen.
Viele glauben, Konzentration sei ein Schalter, den man einfach umlegen kann.
Die Realität: Konzentration ist wie ein feines Uhrwerk mit vielen Zahnrädchen. Wenn es hakt, liegt das fast nie an Faulheit, sondern ist ein Signal des Systems.
Genau hier setzen wir konkret an.
Statt Druck auszuüben, betrachten wir das Kind ganzheitlich auf verschiedenen Ebenen.
Das Wichtigste vorweg: Wir fangen nicht bei den Schwächen an.
Wir schauen zuerst gemeinsam: Wo läuft es schon rund? Wenn Eltern und Kinder sehen, dass es auf manchen Ebenen schon gut läuft, aber nur eine bestimmte Baustelle bremst, fällt der Druck sofort ab.
Aus dem großen, unüberwindbaren Berg wird ein winziges Zahnrädchen, an dem wir gemeinsam drehen können – damit Lernen wieder leicht(er) wird.
Meldet euch gerne und wir finden „euer Zahnrad“ ![]()
Herzliche Grüße,
Daniela Braun
info@familie-in-balance.com
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